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Einweihung neues Feuerwehrhaus Artlenburg


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[5. November 2017]
Artikel aus der LZ
Die Artlenburger Feuerwehrleute haben endlich genug Platz für künftige Aufgaben Artlenburg. Mit einem mächtigen Knall schoss das rot-glitzernde Konfetti aus den Kanonen. Genau in dem Augenblick, als die Honorationen das Band durchschnitten und damit das Feuerwehrhaus Artlenburg offiziell eröffneten. Nach Hohnstorf ist es das zweite Feuerwehrhaus innerhalb von drei Monaten, das in der Samtgemeinde Scharnebeck eingeweiht wird. Wie in Hohnstorf segnete Pastorin Ursula Schaefers-Weskott Haus und Feuerwehr vor der eigentlichen Schlüsselübergabe. Sie wünschte Haus und Wehr „Gottes Geist der Kraft, Besonnenheit und Liebe“. Horst Günter Adam, von der Scharnebecker Erschließungs- und Baugesellschaft, die für den Bau verantwortlich zeichnete, eröffnete mit dem großen roten Schlüssel die kurze Übergabezeremonie. Von ihm wanderte er zu Samtgemeindebürgermeister Laars Gerstenkorn, dann zu Gemeindebrandmeister Arne Westphal und schließlich zu Ortsbrandmeister Holger Knorr. Nach dem Konfetti-Regen durften die Gäste das Haus erstmals offiziell betreten und der Reden-Reigen begann. Es waren vor allem Worte des Dankes, die an diesem Nachmittag zum Ausdruck gebracht wurden. Dank an alle Beteiligten, sei es nun in der Verwaltung, der Politik oder bei den vielen freiwilligen Helfern. Ortsbrandmeister Holger Knorr erinnerte in seiner Rede an die Zustände im alten Feuerwehrhaus. „Der Platz hat vorn und hinten nicht gereicht“, sagte er. Es fehlte an Parkplätzen Stauraum und das Boot war schon seit Jahren in einer anderen Halle untergebracht. „Ich kann mich noch genau an die ersten Gespräche erinnern, wie ein neues Haus aussehen könnte“, schmunzelte Knorr. „Doch wir sind uns nähergekommen.“ Das Feuerwehrhaus in Art¬lenburg bietet mit rund 560 Quadratmeter Fläche Platz für alle Fahrzeuge, die üblichen Diensträume und einen Platz für den Musikzug, der hier auch seine Instrumente aufbewahren kann. Über ein Jahr haben die Bauarbeiten für das Gebäude gedauert, das mit 1,2 Millionen Euro zu Buche schlug. Samtgemeindebürgermeister Laars Gerstenkorn hob die besondere Stellung der Artlenburger als Stützpunktwehr hervor und mahnte leise, dass die Gemeinde von der Infrastruktur her nun „hier nachziehen“ müsse. Er hatte in den Unterlagen der Samtgemeinde einen Brief gefunden, in dem der damalige Wehrführer erklärte, warum ein neues Haus von Nöten sei. „Ich gebe dir diesen Brief heute zurück“, sagte er zu Knorr und überreichte das gerahmte Schriftstück. „Und zwar mit dem Vermerk: Erledigt.“ Gemeindebrandmeister Arne Westphal erinnerte, wie Bürgermeister Rolf Twesten, daran, wie wichtig eine moderne Ausstattung sei. „Aber jetzt habt Ihr hier ja viel Platz und ich komme bestimmt öfter mit dem Kommando hierher.“ Am Tag darauf feierten dann alle Artlenburger bei einem Tag der offenen Tür ihr neues Feuerwehrhaus.

Bericht LZ - Landeszeitung Lüneburg
Landeszeitung Lüneburg





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